Gleichbehandlung für Frauen und Männer
 

Frauenrechte - Männerrechte - Grundrechte - Menschenrechte

Es gibt weder Frauen- noch Männerrechte. Es gibt Menschenrechte. Sie gelten für Frauen und Männer gleich.

Auch die Grundrechte laut Verfassung (Grundgesetz) gelten für Frauen und Männer gleich. Sie müssen für Frauen - und auch für Männer - gleichermaßen durchgesetzt werden.

 

GRUNDGESETZ  Art. 3 und Art. 6

GG Art. 3  (2) "Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat... wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."



 

 

GG Art. 3 (3) "Niemand darf wegen seines Geschlechtes... benachteiligt oder bevorzugt werden."

















 

GG Art. 6 (1)  Familie steht "unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung."




GG Art. 6 (2) "Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft."

 

GG Art. 6 (5) "Den unehelichen Kindern sind... die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern."

FSI:

Frauen und Männer sind in Deutschland gleichberechtigt. Die Teilhabe von Frauen und Männern in Wirtschaft, Erwerbsleben, Gesellschaft und Politik ist jedoch nicht gleich. Die Unterschiede sind nicht auf fehlende Rechte zurückzuführen, sondern auf individuelle Entscheidungen, gesellschaftliche Erwartungen und strukturelle staatliche Anreize und Fehlanreize.

In den Bereichen Geschlechter- und Familienpolitik sind Frauen und Mütter mit ihren Belangen überrepräsentiert und werden - grundgesetzwidrig - bevorzugt. Männer und getrennt erziehende Väter werden mit ihren Bedürfnissen so gut wie nicht wahrgenomen und diskriminiert. Männer- und Väterverbände werden von der Bundespolitik nicht in ausreichender Weise zum Diskurs geladen, Frauen- und Mütterverbände jedoch regelmäßig.

Frauenverbände erhalten öffentliche Fördergelder, authentische Männer-verbände nicht.

FSI (Forum Soziale Inklusion e.V.) fordert die Beendigung der Ungleichbehandlung.

FSI fordert Gleichbehandlung für Frauen- und Männerverbände - im öffentlichen Gehör und in der staatlichen finanziellen Förderung. FSI fordert den offenen, ganzheitlichen und inklusiven Diskurs in der Geschlechterpolitik.

FSI fordert gleiche Rechte und gleiche (staatsbürgerliche) Pflichten für Frauen und Männer.

FSI fordert die gleiche öffentliche Wertschätzung für Männer wie für Frauen.

FSI fordert den Schutz der staatlichen Ordnung auch für Nachtrennungsfamilien ein. FSI fordert die Anerkennung von Nachtrennungsfamilien als Familien. Elternschaft währt ein Leben lang, unabhängig vom Ehestand.

FSI fordert gleiche Behandlung und gleiche Wertschätzung für beide getrennt erziehende Eltern nach Trennung und Scheidung - gleiche Rechte und gleiche Pflichten für getrennt erziehende Mütter und getrennt erziehende Väter.

FSI fordert gleiche Lebensbedingungen für eheliche, uneheliche und nacheheliche Kinder.

FSI fordert die Aufhebung der Diskriminierung von Nachtrennungs-familien durch das deutsche Steuerrecht.

FSI fordert ein neues und zeitgemäßes Familienrecht nach der Vorgabe "Beide betreuen - beide bezahlen" mit Blick auf die jeweilige Bedürftigkeit und Leistungsfähigkeit. Nachtrennungsfamilien bedürfen individueller und dynamischer statt starrer Lösungen.

"Eine betreut - einer bezahlt" ist der Ansatz aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und als Standard nicht mehr zeitgemäß.